Taufe

Monatliche Taufgottesdienste

Einmal im Monat taufen wir im Rahmen unseres Sonntagsgottesdienstes. Die Termine entnehmen Sie bitte der Seite Sonn- und Feiertagsgottesdienste. Eigene Taufgottesdienste sind bei Erwachsenentaufen möglich, ansonsten nur in besonderen Ausnahmefällen, da die Taufe, wie die Getauften, in die Gemeinde hineingehören und unsere Gemeinschaft dadurch gestärkt wird.

Vor und nach der Taufe

Die Taufe melden Sie bitte persönlich im Gemeindebüro mindestens drei Wochen vor dem Taufsonntag an. Das Sekretariat erstellt anhand Ihrer Daten ein Taufanmeldungsformular. Bitte bringen Sie zur Anmeldung auch die Geburtsurkunde Ihres Kindes mit und nennen Sie vielleicht schon die Paten (s. u. Paten). Anschließend melden sich bei Ihnen Ihre Pfarrerin oder Pfarrer zum vereinbarten Taufgespräch, an dem beide Eltern teilnehmen müssen. Hier werden Ihre Fragen geklärt und alles Nötige zum Ablauf besprochen und das Anmelde­formular unterschrieben sowie der Taufspruch festgelegt (eine Auswahl von Taufsprüchen wurde Ihnen bereits mit der Anmeldung mitgegeben, weitere Taufsprüche finden Sie unter www.taufspruch.de; prinzipiell kann jedes Bibelwort Taufspruch sein).

Sie können zur Taufe eine, mit dem Namen Ihres Kindes versehene Taufkerze über das Gemeinde­büro erwerben (5 €) oder selbst eine Taufkerze mitbringen. Sie erhalten nach der Taufe verschiedene Urkunden (Schmuckurkunde, Paten­scheine, Stammbuchurkunde) sowie eine Kinderbibel mit dem Taufspruch Ihres Kindes.

Ursprung der Taufe

Die christliche Taufe geht zurück auf einen Befehl des auferstandenen Jesus. Dieser hatte zu seinen Jüngern gesagt: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (Mt. 28, 18-20)

Unser Taufverständnis

Wir verstehen die Taufe als ein Zeichen dafür, dass Jesu Sieg über den Tod einem Menschen geschenkt wird. Darum ist die Taufe auch, genau wie das Sterben und Auferstehen Jesu, einmalig (vgl. Römerbrief 6, 1-11).

In der Taufe empfängt der Mensch das Geschenk Gottes. Dieses Geschenk gilt ihm, Gott nimmt es nicht zurück. Es ist aber entscheidend, dass wir diesem Geschenk Gottes glauben. Das heißt, wir müssen es annehmen, dass Gott uns das (ewige) Leben schenkt, wir müssen darauf vertrauen. Ohne solchen Glauben hat die Taufe keine Kraft. (vgl. Markus 16, 16).

Kindertaufe

In der evangelischen Kirche ist die häufigste Form der Taufe die Taufe von kleinen Kindern, genauer von Säuglingen. Die Kirche stellt keine Bedingungen an die Vernunft oder eine eigene Entscheidung des Täuflings. Die Säuglingstaufe macht besonders deutlich: Wir können und müssen vor Gott nichts leisten. Die Taufe ist ein Handeln Gottes an uns, sie ist ein Geschenk Gottes. Wenn ein Elternteil evangelisch ist und die Taufe für das Kind wünscht, kann es getauft werden.

Paten

Bei der Taufe von Kindern ist es üblich, für sie Patinnen und Paten einzusetzen. Die Paten tragen Mitverantwortung für die christliche Erziehung der Kinder. Dies versprechen sie auch im Taufgottesdienst. In der evangelischen Kirche werden in der Regel mindestens zwei Paten bestellt, von denen mindestens einer Mitglied der evangelischen Kirche sein muss. Die Mitgliedschaft wird durch eine Patenbescheinigung nachgewiesen. Weitere Paten können auch Glieder anderer christlicher Kirchen sein, sofern diese Kirchen nicht die Praxis der Kindertaufe ablehnen.

Zur Übernahme des Patenamts wird außerdem die Konfirmation (bzw. bei nicht - evangelischen Paten die Religionsmündigkeit, d. h. das Vollenden des 14. Lebensjahres) vorausgesetzt.

Weitere Fragen zum Patenamt:

Woher bekomme ich eine Patenbescheinigung? - Die Patenbescheinigung stellt das zuständige Pfarramt aus, in dem die Patin/ der Pate wohnt.

Kann man eine Patenschaft zurückgeben, löschen oder übertragen? - In der evangelischen Landeskirche in Württemberg können Paten auf ihren eigenen Wunsch hin aus dem Patenamt entlassen werden. Dagegen können die Eltern eines Kindes die Patenschaft des Paten nicht aufkündigen. Eine Patenschaft erlischt, wenn ein Pate die Voraussetzungen für die Patenschaft nicht mehr erfüllt, beispielsweise, wenn er keiner christlichen Kirche mehr angehört oder Mitglied einer Sekte wird. Wenn Paten aus ihrem Patenamt ausscheiden, ist es möglich, an ihrer Stelle nachträglich andere Paten zu benennen.

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Kontakt

Gemeindebüro
Ernst-Hohner-Straße 14
78647 Trossingen
07425 22396-11
07425 22396-19

Terminkalender

November 2017:
So. 12.11.2017:  Drittl. S. i. Kirchenjahr (Pfr. M. Bastian) - Taufsonntag
Familiengottesdienst. Es singt der Gospelchor Overjoyed, im Anschluss Kirchkaffee
10:00-11:30, Martin-Luther-Kirche
So. 19.11.2017:  Vorl. S. i. Kirchenjahr (Pfr. T. Kramer) -Taufsonntag -
Gottesdienst in Schura
10:00-11:30, Kirche Schura
Dezember 2017:
So. 10.12.2017:  2. Advent (Pfr. T. Kramer) -Taufsonntag - Es singt der Gospelchor
Gottesdienst
10:00-11:30, Martin-Luther-Kirche
Januar 2018:
So. 21.01.2018:  letzter So. n. Epiphanias (Pfr. M. Bastian)
Gottesdienst (Taufsonntag)
10:00-11:00, Kirche Schura
So. 28.01.2018:  Septuagesimä (Pfr.in G. Großbach)
Gottesdienst (Taufsonntag)
10:00-11:00, Martin-Luther-Kirche
Februar 2018:
So. 25.02.2018:  Reminiszere (Pfr. T. Kramer). Es singt der Kinder- und Jugendchor
Familiengottesdienst (Taufsonntag)
10:00-11:00, Martin-Luther-Kirche
März 2018:
So. 11.03.2018:  Lätare (Pfr.in G. Großbach). Es singt die Kantorei
Gottesdienst (Taufsonntag)
10:00-11:00, Martin-Luther-Kirche
So. 18.03.2018:  Judika (Pfr. M. Bastian)
Gottesdienst (Taufsonntag)
10:00-11:00, Kirche Schura
April 2018:
So. 08.04.2018:  Quasimodogeniti (Pfr. M. Bastian)
Gottesdienst (Taufsonntag)
10:00-11:00, Martin-Luther-Kirche
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